Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der da ist, der da war, und der da kommt, der Allmächtige.
JEsus kündigt sich nicht umsonst als A und O an. Er will alles in dir sein. Wo Er einmal A sagt, da will Er auch O sagen; wo Er anfängt, da will Er es auch zum Sieg hinausführen. Sein A ist Pfand, dass Er uns auch O sein wolle! Glaube, sei getrost und wage es! „A und O, Immanuel! Auferstehung, Wahrheit, Leben! Heil und Trost für Israel! Seligkeit kannst Du mir geben. Wer Dich hat, der hat mit Dir einen Himmel für und für!“
Auf, auf, ihr Reichsgenossen!
Der König kommt heran;
Empfahet unverdrossen
Den großen Wundermann!
Ihr Christen, geht herfür;
Lasst uns vor allen Dingen
Ihm Hosianna singen
Mit heiliger Begier!
Amen
Sei getreu bis in den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.
Sieh, ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone raube. Offenbarung 3,11.
Treu sein ist eine Sache, die nur uns selbst nützt, wodurch Gott nichts gewinnt; und doch verspricht er uns eine Krone dafür. Und doch achten wenige diese Krone., Auch ist uns Treue nicht möglich ohne seine Gnade, wenn er sie nicht in uns wirkt, und doch krönt er sie als ein Werk, das wir getan hätten. So treu und gütig ist der Herr! Verdient er nicht Treue? Er war für uns selbst getreu bis zum Tod am Kreuze; nun ist doch nichts billiger, als dass er von uns auch eine solche Treue fordere, die doch nur uns die Krone aufsetzt. Aber du untreues Herz, das täglich Bund und Treue bricht! Wo willst du Treue bis in den Tod hernehmen? - Wo ich alle Gnade und Tugend hernehme; von dem treuen Gott, der mir Alles versprochen hat, und da er treu und wahrhaftig ist, auch täglich, und wenn ich's täglich tausendmal nötig habe, täglich, tausendmal gibt, ohne vorzurücken; der alle seine treuen Knechte und Mägde, die je gewesen sind, treu gemacht und treu erhalten hat bis ans Ende. Der treu bleibt, wenn wir auch untreu werden; der uns viel weniger vergessen und verlassen kann, als eine Mutter ihr Kind; als eine Henne ihre Küchlein. Wohnt dies Vertrauen in deiner Brust und der Eifer, den Herrn zu bitten, so oft du Mangel leidest, so wirst du halten, was du hast, und deine Krone keinem Andern lassen; denn der Herr hat für Andere schon noch andere Kronen. Behaupte du die deine; die, die dir dein Heiland sauer erworben hat, und die du nicht deiner Treue, sondern doch nur seiner Gnade zuschreiben musst. So wird er sie dir auch geben. O Krone, in der Hand unsers Mittlers! Strahle uns recht oft ins Auge, dass wir nach dir greifen, dich halten und nicht lassen! Herr, stärke die Schwachen!